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Maßgebliche und kleinere Imperialisten und eine Handvoll
lateinamerikanischer
Länder vereint gegen das venezolanische
Maduro-Regime

EU ruft zu Staatsstreich in Venezuela auf

(Medienmeldungen v. 31.1.-13.2.19)


Unter Berufung auf demokratische Werte wie "freie Wahlen" und "Wiederherstellung der
verfassungsmäßigen Ordnung" ruft der imperialistische Block EU unverhohlen zum Sturz
des Maduro-Regimes per Unterstützung eines selbsternannten "Interimspräsidenten" auf.
Angesichts dessen, wie die Abhängigkeit einer sich im Wesentlichen auf eine Ölquelle
stützenden Nation diese in den nationalwirtschaftl. Niedergang u. Versorgungsnotstand gehievt
hat und insbesondere die USA in Gestalt ihres Finanzkapitals mit der Erklärung der Kredit-
unwürdigkeit einiges mit dazu getan haben, dies als "Misswirtschaft" den venezolanischen 
Oberen um die Ohren zu hauen, wo ein Maduro noch im Zuge des Scheiterns der Be-
nutzung des Weltmarkts für eine eigenständige nationale Entwicklung, die dem Imperialismus
von Anfang an ein Dorn im Auge war, auf der Souveränität  von V. gegen den Anspruch des
Imperialismus auf überfällige politische Unterwerfung besteht, ist das Vorschützen demokra-
tischer Anhänglichkeit die Methode, eine grundsätzliche Unvereinbarkeit des Staatsmachens
erst unter einem Chavez , dann unter Maduro mit imperialistischen Vorgaben aktiv im Sinne
letzterer aufzulösen - wobei das demonstrative Herbeizitieren der Not der Massen da unten
die heuchlerische Benutzung derselben zur Unterstreichung einer grundsätzlichen politischen Feindschafterklärung gegen die Madura-Herrschaft durch diejenigen ist, die das imperialistische
Copyright auf weltweiten Hunger, Elend und Armut haben.

Inzwischen lassen die Imperialisten unverhohlen raus, wie sie den selbsternannten Alternativ-
präsidenten als Steigbügelhalter für nichts anderes als die Implementierung eines Marionetten-
regimes per Staatsstreich i.S. der ersteren auserkoren haben, die Berufung aufs Demokratische
versus Diktatorischem des Maduro irrelevante Zutat ist. - Im ach so demokratischem Musterland
Germany leistet man sich den kongenialen Firlefanz, die Rechtsfrage der Legitimität der Anerkennung
des Umstürzlers in spe als
eigentlich rechtmäßiges Staatsoberhaupt aufzuwerfen und diese mit
irgendwelchen Völker
rechtsnormen für unvereinbar zu befinden, ohne dass natürlich darauf ver-
zichtet wird, "unse
rem Mann" in V. tatkräftig bei seinem Feldzug gegen die amtierende Regierung
zur Seite zu ste
hen.

Ein Außenminister Maas gibt am 4.2.19 damit an, welchen Druck die Imperialistengemeinde be-
reits gegen Maduro aufgebaut habe, indem der sich im Umgang mit der Opposition Zurückhaltung
auferlegt habe, also ersterer damit hausieren geht, wie mit dem Hineinregieren in V. die Herrschaft
dort bereits ihre innere Souveränität beschränkt sehe.

Am Streit mit irgendwelchen Hilfslieferungen für die darbende Bevölkerung wird deutlich, wie ge-
zielt Versorgungsengpässe als Vehikel benutzt werden, die Bestimmungsmacht der Staatsmacht
auszuhebeln: kann man denn als venezolanischer Staat es zulassen, eine humanitäre imperialis-
tische Aktion zu hintertreiben, der nämlich weiß, wie selbige als Propagandainstrument, nämlich
für das Aufbringen des Volkes gegen Maduro angesichts der guten Taten der Imperialisten einge-
setzt wird?!





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