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Die SPD zur Harz-IV-Reform unter dem Kanzlerkandidaten Schulz - Febr./Maerz 2017:


Genau das, was Leitlinie der Harz-IV-Gemeinheiten war, der
nationalen Wirtschaft williges und billiges menschliches
Arbeitsmaterial zu zuechten, ist neuerdings Gesichtspunkt fuer
ein paar Refoermchen
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Der neue unter den SPD-Moechte-Gern-Kanzlern gibt schwer damit an, dass angeblich

"Fehler" unter Hartz-IV gemacht wurden, die nun auszubuegeln sich wohl als 'wahre

politische Staerke" erweisen soll. Wo gleich dazu gesagt wird, dass es ganz und gar

nicht um eine Revision der Schroeder-Jahrhundert-Reform gehe. Also Intention der

Gemeinheiten bleibt,ziemlich flott ins Sozialhilfeelend abzudriften,wer es nicht schafft,

unter permanenter, rigider Aufsicht des Jobcenterbetreuers schnellstmoeglich einen

neuen Anwender fuer sich zu interessieren,ansonsten der Erpressungshebel seine Wir-

kung tut, jede noch so erbaermliche Arbeitsgelegenheit auszukundschaften und sich

hinsichtlich eben trostlosester 
Bezahlung wie Bedingungen zu unterwerfen.

               

Fuer die Abteilung ALG II haben Schulz und noch derzeitige Arbeitsministerin Nahles

das umwerfende Geschenk der Aufstockung
sog. Schonvermoegens um 150,- Eur parat.


Fuer die Abteilung ALG I, wo die Betreffenden sonst bereits nach 1 Jahr aufs Sozialelend

unter AGL II gesetzt werden, machen sie das generoese Angebot der Verlaengerung der

Bezugsdauer des Arbeitslosensatzes - aber nicht einfach so,sondern diese Grosszuegigkeit 

verpflichtet, naemlich zur "Qualifikation", weshalb nach SPD-Vorschlag eine neue Wort-

schoepfung namens ALG-Q Einkehr haelt. Als ob nicht auch schon vorher den ALG-

IIern aufgegeben war, alles Moegliche, einschließlich Weiterbildung, sich anzutun,

um nicht in die Verelendungskarriere Richtung Sozialhilfeniveau weitergereicht zu wer-

den?!

Die Linke findet "Angebot" (=Verpflichtung zur) "Qualifikation" auch begruessenswert,

was mal wieder ein Licht auf die Schaebigkeit dieser Sorte Linkssein wirft: um ueber-

haupt jemals eine Aussicht auf materielle Existenz zu haben, zaehlt einzig der Ge-

sichtspunkt, der unternehmerischen Gegenseite hinsichtlich der geschaeftlichen

Brauchbarkeit fuer diese zu Gefallen zu sein. Bildung/Ausbildung/Weiterbildung ist die

allseits akzeptierte gesellschaftliche Parole: als Unterpfand dafuer, Geschaeftsleuten

von Nutzen zu sein, kommt es daher wie ein Erfolgsrezept zur Teilhabe an der Er-

wirtschaftung unternehmerischen Reichtums - und die so Angesprochenen werden

nicht klueger ob der staendigen Erfahrung, wie Unternehmer ganz frei nach ihren
 
Geschaeftskalkuelen unter den Eigentums-/Brotlosen sortieren, sodass jede Menge

Menschenmaterials sich so sicher wie das Amen in der Kirche in der "Warteschleife"

des Jobcenters wiederfindet.

Eine Begruendung fuer die vom Standpunkt der Betroffenen nichtsnutzigen Refoerm-

chen soll nicht vorenthalten werden: die Politik koenne es sich heutzutage leisten, 

wohl angesichts der boomenden dt. Nationalwirtschaft mitten in der seit 10 Jahren

andauernden Weltwirtschaftskrise, einige Schein-Angebote fuer Arbeitsmarktverlierer

zu machen.



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