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Zur dumm-dreisten Weihnachts-/Neujahrsbotschaft des Bundestagspäsidenten:

Polit-Profi Schäuble: 'Klimaschutz' ist Verzicht und keine "soziale Wohltat" - 24.12.19

Wie unter Klimaschutz ein Verarmungsprogramm gegen das werktätige
und erwerbslose
Volk firmiert und zugleich mit der frohen Botschaft
von dessen Zumutungen der Polit-
Haudegen Lügenhaftes verbreitet



Schäuble nach ZDF-Text und Deutschlandfunk v. 24.12.19:
Die Deutschen müssten sich auf Abstriche in ihren Lebensgewohnheiten zugunsten des Klimaschutzes einstellen. Es gäbe Klimaschutz nicht zum Nulltarif. Das Klimapaket dürfe nicht als "soziale Wohltat" verkauft werden (wer hat denn das verbrochen: zwar war angesichts der feststehenden materiellen Angriffe über die CO2-Bepreisung von "Belohnungen" unter dem wohlklingenden Namen "Klimaprämie" die Rede; aber das war die schönfärberische Zutat zur Hauptsache, dass der Nationalwert Klimaschutz die Bürger teuer zu stehen kommt! - Anm. d. Verf.). Heizen und Tanken würden teurer werden.

Dies ist doch mal eine Ansage zum Kern dessen, was unter Klimaschutz als nationalwirtschaftliches Aufbruchprogramm proklamiert wird: v.a. materielle Beschänkungen für diejenigen, die ohnehin als Benutzte und Ausgenutzte für die Bereicherungsschmieden der Nation eingeplant sind. So werden die Werbesprüche fürs Klimapaket, von wegen 'klimafreundliches' Verhalten würde mit irgendwelchen Prämien belohnt werden, zurechtgerückt, dass ihr Klimaprogramm auf breiter Front Armut und Not potenziert - wobei es dreiste Lüge ist, es liege in der Macht armer Leut, auf 'Klimafreundliches' umzusatteln, weil die Entscheidung darüber, ob und was man sich statt der CO2-Ablasser leisten kann, ganz in den Händen der polit-ökonomischen Subjekte ist - nicht zuletzt betreffend der Bezahlung von Lohnarbeit, die möglichst armselig wegen dem Profit auszufallen hat!

Aber Polit-Profi lässt mit seiner Weihnachts- und Neujahrsbotschaft dem Aussprechen der Gemeinheiten unter klimapolitischen Titeln nicht nur freien Lauf, sondern offenbar auch einige polit-professionelle Dummheit:
Mal dahingestellt, das die meisten nichts als Betroffene der systematisch kapitalistisch hergestellten Klimaruinierung sind: Wie soll es denn geradewegs einen Übergang von Klimaschutz zum Verzicht geben? Letzteres ist Beschluss der Politik, nämlich dass die armen  Massen zu blechen haben für die zerstörerischen Wirkungen, die von den Veranstaltern einer Produktionsweise ausgehen, der eben wegen der geldlichen Bereicherung einige Rücksichtslosigkeiten gegen das sachliche und personelle Material derselben eigen ist. Als 'Dank' dafür, dass die Massen die lohnende Kundschaft für allerlei (Klima-)Schädliches abgegeben haben (an erster Stelle der Verkaufsschlager Auto) und schadstoffbedingt einiges an Krankheiten und frühzeitigem Tod (auch wegen der fürs Industriekapital kostengünstigen Benutzung von Luft und Wasser als Müllhalde für ihre Geschäftemachereien) abgekriegt haben, dürfen sie nun einen Extra-Obolus abliefern dafür, dass aus einem Umstieg weg von CO2-Scheudern demnächst ein Bombengeschäft für die Verfüger über die miese Lebenslage von Lohnabhängigen wird, die sie dann schon wieder prächtig anheizen über die Verscherbelung ihrer ach so sauberen Artikelneuerfindungen.



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